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Demo 19.07.2013 um 14:00: Eisenhüttenstadt. Abschiebemachinerie stoppen! Solidarität mit den hungerstreikenden Geflüchteten!

Gemeinsame Zugfahrt von Berlin: Treffen um 12 Uhr am Ostbahnhof, Gleis 1, Abfahrt um 12.31 Uhr. Vom Bahnhof geht es dann gemeinsam zur Startkundgebung am Asyllager.

Eisenhüttenstadt today: Stop Deportation Factory!

- Kurzversion -
Seit Freitag befinden sich acht im Abschiebeknast inhaftierte Geflüchtete im Hungerstreik, ein Teil davon zusätzlich im Durststreik.
Geflüchtete, die nach Eisenhüttenstadt kommen, werden systematisch kriminalisiert, isoliert, zum Verschwinden gebracht, abgeschoben und misshandelt.
Wir möchten alle Akteur_innen der Eisenhüttenstädter Abschiebemaschinerie öffentlich unter Druck setzen. Am Dienstag, 16.07.13, errichteten Refugees und Unterstuetzer_innen aus Berlin und Brandenburg ein Informations- und Solidaritätszelt vor den Toren des Lagers.
Skandalöse Bedingungnen für Geflüchtete müssen offengelegt werden! Wir wollen mit den Geflüchteten in einen dauerhaften Kontakt treten, um Isolation zu brechen und fehlende unterstützende Infrastruktur auf- und auszubauen und sie in ihren Forderungen unterstützen.
Wir fordern den Stop aller Abschiebungen, die Schließung des Abschiebeknastes in Eisenhüttenstadt sowie ausreichende unabhängige rechtliche und medizinische Versorgung!

Der vollständige Demo-Aufruf und weitere Infos:
http://lagerwatcheisen.blogsport.eu/

- Langversion deutsch -
Geflüchtete, die nach Eisenhüttenstadt kommen, werden systematisch kriminalisiert, nur weil sie ihr Menschenrecht auf Asyl wahrnehmen möchten. Sie werden gefoltert auf verschiedenste Art und Weise. Dieses System funktioniert, weil die Polizei, die Ausländerbehörde, das Amtsgericht und die Betreiberfirma BOSS Menschen systematisch von dem Rest der deutschen Gesellschaft isoliert und sie nicht über ihre Rechte aufklärt. Es gibt keine Transparenz über das, was in dem Lager und dem Abschiebeknast vor sich geht. Die Unterdrückung in Eisenhüttenstadt zwingt Menschen, Suizidversuche zu begehen oder treibt sie sogar bis in den Tod. Seit Freitag befinden sich acht im Abschiebeknast inhaftierte
Geflüchtete im Hungerstreik, ein Teil davon zusätzlich im Durststreik.
Am Dienstag errichteten Refugees und Unterstützer_innen aus Berlin und Brandenburg ein Informations- und Solidaritätszelt vor den Toren des Lagers. So soll die Isolation der Menschen im Lager und im Gefängnis gebrochenwerden.

Jeder Hungerstreik ist ein Hungerstreik zu viel! Wir wollen den menschenverachtenden Isolationspraktiken ein entschlossenes und solidarisches Zeichen entgegensetzen. Das Abschiebe- und Schweigekartell sowie das intransparente Verschwinden von illegalisierten Menschen muss beendet werden! Wir möchten alle Akteure der Eisenhüttenstädter Abschiebemaschinerie öffentlich unter Druck setzen. Es kann nicht sein, dass Menschen eingesperrt werden, weil sie ihr Grundrecht auf Asyl wahrnehmen. Wir fordern den Stop aller Abschiebungen, die Schließung des Abschiebeknastes in Eisenhüttenstadt sowie ausreichende rechtliche und medizinische Versorgung!

Deshalb kommt zahlreich am Freitag, den 19.07.2013 um 14 Uhr zur Demo in Eisenhüttenstadt. Treffpunkt zur gemeinsamen Zugfahrt ist um 12 Uhr am Ostbahnhof, Gleis 1, Abfahrt um 12.31 Uhr. Vom Bahnhof geht es dann gemeinsam zur Startkundgebung am Lager.

Solidarität muss praktisch werden! Asyl ist Menschenrecht!

Weitere Infos: http://lagerwatcheisen.blogsport.eu/

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- long version english -
Demonstration on 19.07.2013 at 2:00 pm in Eisenhüttenstadt
STOP THE DEPORTATION MACHINERY IN EISENHÜTTENSTADT! SOLIDARITY WITH REFUGEES IN HUNGERSTRIKE!

The refugees coming to Eisenhüttenstadt are getting systematically criminalized for taking their human right of asylum. They are tortured inmany ways. This system works, because the police, the immigration department, the court and the company BOSS systematically exclude people from the rest of the german society and don't let them know their rights! There is no transparency or knowledge of what is going on in the lager and the deportation prison. The oppression in Eisenhüttenstadt forces people to try to kill themselves or even to committ suicide.
Since Friday eight imprisoned people are in hungerstrike, somes are additionally in dry hunger strike. This tuesday Refugees and supporters from Berlin and Brandenburg built up a tent in front of the lager, thus trying to break the isolation of the people in the lager and in the deportation prison.

Each hunger strike is one too much! Strongly and united we want to oppose the inhuman isolation practices. The deportations and the cartel of silence and the non-transparent disappearance of undocumented people must be stopped! We want to put all the members of the Eisenhüttenstädt deportation machinery under public pressure. It is unexeptable, that people are imprisoned for taking their basic right to asylum. We demand to stop all deportations, to close the deportation prison in Eisenhüttenstadt and sufficient legal and medical care!

Be there on Friday 19/07/2013 at 2pm during the demonstration in Eisenhüttenstadt. Meeting place for the train is at 12 o'clock at Ostbahnhof, track 1, departing at 12.31. From the station we go together to the starting point in front of the lager.

Solidarity has to become practical! Asylum is a human right!

More information: http://lagerwatcheisen.blogsport.eu/

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