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Video of 4th memory day of Oury Jalloh's murder in Police cell No. 5 in Desau, 07.01.09

Video of 4th memory day of Oury Jalloh's murder in Police cell in Desau
Submitted by Jan's news - The Caravan Network on Thu, 01/08/2009 - 22:30. Deutsch | English | Police brutality

This is the video post from the demo to remember the Oury Jalloh's murder. It was 4 years ago when he was arrested by Desau police and tortured to death and set in fire to hide the evidence of torture. The judge in the court said that it is a kind of murder but the state machinery is used to hide the evidence. The fact swhows that the police is claimed themselve for the murder collectively. See the video of the demo...

About 220 friends and Supporters joined us in the demonstration in Dessau.
Most participants arrived from Hamburg, NRW, Hessen, Thüringen, Bayern, Berlin, Baden-Württemberg and Sachsen Anhalt with activists from the nationwide network and groups in the Initive in Memory of Oury Jalloh: African / Black Community, African Refugee Initiative, The VOICE Refugee Forum, The Caravan for the Rights of Refugees and Migrants, and Antiracist Initiative in Berlin. . .

Fotos and Videos Links

Reports in English and Deutsch texts:


Press release - 4th Year Memorial of Oury Jalloh Murder in Dessau Police Cell No. 5 on January 7, 2005.

DEMONSTRATION IN MEMORY OF OURY JALLOH, LAYE KONDE and all other victims of racist police brutality.
Press Release of the Initiative in Memory of Oury Jalloh from December 19, 2008.

On the 7 January 2009 saw more than 200 activists in Dessau to mark the 4th year anniversary of Oury Jallow`s death in the hands of the Dessau Police. It was also a day to remember all victims of German Police brutality and other institutionalized Torture perpetrated by the German state through its various enforcing authorities.

The Solidarity was to call for an independent commission to look into how Oury Jallow died, since the German Justice system has proven its determination to protect the Racist and `faschistoide ´ rules for which Germany has always been known for.

What a shame to see the picture of the German state in ridicule only because they have chosen to shield two of their RACIST rule enforcers. Words that have been used against the various institutions especially the police like never before. Tax payers money is been wasted to a larger extent in the continuous course to cover up the atrocities of the German State.

Enough is enough of the German style of side tracking the main issue; Just like when we talk about deportation, Residenceflicht and others, the German State comes up with criminality of Refugees. Now we ask Why and how Oury Jallow died and the German State is side tracking this fact to talk about negligence although they initially refused to consider Oury Jallows case in the court.

Based on the situation so far and the solidarity presence in Dessau notwithstanding the cold weather condition, there is progress and we shall continue on the street to push further our demands until the truth is uncovered.

oar

Reports
English: OuryJalloh Initiative will unabhängige Kommission
Deutsch; Initiative demands Independent Commission

Links in Deutsch:
Pressemitteilung African Black Community (ABC) * Anlässlich des 4. Todestages von Oury Jalloh.
Pressemitteilung zum vierten Todestag von Oury Jalloh vom 5. Januar 2009 - Für Aufklärung und Gerechtigkeit!.
Demo in Gedenken an OURY JALLOH, LAYE KONDE und alle anderen Opfer rassistischer Polizeibrutalität
Pressemitteilung der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh vom 19. Dezember 2008
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08.01.2009 Press: Gedenken an Oury Jalloh - Todesumstände bis heute ungeklärt.

Initiative will unabhängige Kommission

150 Demonstranten protestieren in Dessaus Innenstadt
VON ANNETTE GENS, 07.01.09, 19:13h, aktualisiert 07.01.09, 19:36h

DESSAU-ROSSLAU/MZ. "Oury Jalloh - das war Mord" - diese Rufe waren Mittwochnachmittag in Dessaus Innenstadt vielfach zu hören. Mit einer Kundgebung gedachte die "Initiative im Gedenken an Oury Jalloh" dessen vierten Todestages. Jalloh verbrannte am 7. Januar 2005 in einer Gewahrsamszelle des Dessauer Polizeireviers.

Der Zug von rund 150 Kundgebungsteilnehmern bewegte sich am Nachmittag vom Hauptbahnhof in Richtung Landgericht, an der Stele von Alberto Adriano im Stadtpark vorbei zur Museumskreuzung. An verschiedenen Punkten - auch an der Friedensglocke und später vor dem Dessau-Roßlauer Polizeirevier - wurden die Rufe laut und lauter.

Wut und Enttäuschung über die langwierigen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft und nicht zuletzt über das Urteil des Landgerichtes, das zwei angeklagte Polizisten aus Mangel an Beweisen von einer Mitschuld am Tod des afrikanischen Asylbewerbers freisprach, klangen am Mittwoch mit. Auf Transparenten und in Sprechchören kritisierte die Initiative den Freispruch von zwei Polizeibeamten. Oury Jalloh sei einem rassistisch motivierten Verbrechen zum Opfer gefallen, hieß es. Auf einem der Transparente war zu lesen "Rassistische Gewalt trägt Uniform und Robe".

Dass der Afrikaner sich selbst angezündet habe, sei eine Lüge, die von allen staatlichen Stellen unterstützt worden sei. "Wir haben für Jallohs Tod keine Erklärung, keine Wahrheit und keine Gerechtigkeit erfahren", sagte ein Sprecher der Initiative, als der Zug das Polizeirevier in der Dessauer Wolfgangstraße erreicht hatte. Schon zuvor hatte die Initiative bekannt gegeben, dass man sich um eine unabhängige Kommission - unabhängig von Polizei und dem deutschen Staat - bemühen wolle, die die Umstände des Todes von Oury Jalloh aufklären solle. Eine entsprechende Petition sei in Arbeit.

Jalloh war am 7. Januar 2005 nach Ausbruch eines Feuers in einer Zelle des Dessauer Polizeireviers gestorben. Der zuvor wegen Belästigung festgenommene Asylbewerber soll die Matratze seiner Zelle angezündet haben, obwohl er an Händen und Beinen gefesselt war. Eine Rekonstruktion der Fesselung ergab, dass der Afrikaner für das Entzünden des Feuers genügend Bewegungsfreiheit hatte. Zwei angeklagte Polizeibeamte waren im Dezember 2008 vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung beziehungsweise der Körperverletzung mit Todesfolge freigesprochen worden. Das hatte zu Tumulten im Gerichtssaal und zu einer öffentlichen Diskussion geführt. Dem Dienstgruppenleiter war vorgeworfen worden, nicht schnell genug auf das Signal des Feuermelders in Jallohs Zelle reagiert zu haben. Der mitangeklagte Beamte soll das Feuerzeug bei dem Afrikaner übersehen haben.

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=
ksArtikel&aid=1229852957265&openMenu=1012569559804&calledPageId=
1012569559804&listid=0

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Dessau: Vor vier Jahren kam Afrikaner ums Leben
Gedenken an Feuertod in einer Polizeizelle

Teilnehmer einer Demonstration zum Gedenken an den in Polizeigewahrsam ums Leben gekommenen Asylbewerber Oury Jalloh zogen gestern mit einem Transparent durch Dessau-Rosslau.

Dessau-Roßlau ( dpa ). Vier Jahre nach dem Tod des Asylbewerbers Oury Jalloh hat die Stadt Dessau-Roßlau gestern mit Glockengeläut und einer Schweigeminute an das Schicksal des Afrikaners erinnert. Dem Aufruf von Oberbürgermeister Klemens Koschig (parteilos) folgten Vertreter des Landgerichts, der Polizei und der Stadtverwaltung.

Der 23 Jahre alte Jalloh war auf den Tag vor vier Jahren bei einem Feuer in einer Dessauer Polizeizelle ums Leben gekommen. Die Richter hatten im Dezember zwei Polizisten, denen die Staatsanwaltschaft eine Mitschuld am Tod des Mannes aus Sierra Leone vorgeworfen hatte, freigesprochen. Das hatte zu Protesten, so von Menschenrechtsorganisationen, geführt.

Während der Gedenkveranstaltung wurde eine mit den Stadtratsfraktionen abgestimmte Erklärung verlesen. " Darin wird das Bedauern über den tragischen Unglücksfall ausgedrückt – und darüber, dass das Prozessende nicht so war wie gewünscht ", sagte Stadtsprecher Carsten Sauer. Der Oberbürgermeister verpasste die von ihm initiierte Schweigeminute aufgrund einer Autopanne wegen der Minusgrade, sagte Sauer. Nach Aufruf der Initiative zum Gedenken an Jalloh zogen am Nachmittag etwa 100 Menschen durch die Stadt, um des Afrikaners zu gedenken.

Die Internationale Liga für Menschenrechte schloss sich zum Todestag Forderungen nach einer unabhängigen Expertenkommission an, die die Umstände des Todes untersuchen soll.

http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/sachsen_anhalt/?sid=r9cj0vuilo...
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Dessau-Roßlau
Vor vier Jahren verbrannte Asylbewerber in Polizeizelle
Einwohner und Freunde gedenken am Jahrestag Oury Jalloh
erstellt 07.01.09, 07:51h, aktualisiert 07.01.09, 12:51h
Brand in Polizeizelle nachgestellt
Nach dem Feuertod des Asylbewerbers Oury Jalloh wurde der Brand zum wiederholten Mal nachgestellt. (FOTO: DPA)
Bild als E-Card versenden Bild als E-Card versenden
Dessau-Roßlau/dpa. Vier Jahre nach dem Tod des Asylbewerbers Oury Jalloh hat die Stadt Dessau-Roßlau am Mittwoch mit Glockengeläut und einer Schweigeminute an das Schicksal des Afrikaners erinnert. Dem Aufruf von Oberbürgermeister Klemens Koschig (parteilos) folgten Vertreter des Landgerichts, der Polizei und der Stadtverwaltung. Der 23 Jahre alte Jalloh war auf den Tag genau vor vier Jahren bei einem Feuer in einer Dessauer Polizeizelle ums Leben gekommen. Die Richter hatten im Dezember zwei Polizisten, denen die Staatsanwaltschaft eine Mitschuld am Tod des Mannes aus Sierra Leone vorgeworfen hatte, freigesprochen. Das hatte zu heftigen Protesten, so von Menschenrechtsorganisationen, geführt.

Während der Gedenkveranstaltung wurde eine mit den Stadtratsfraktionen abgestimmte Erklärung verlesen. «Darin wird das Bedauern über den tragischen Unglücksfall ausgedrückt - und darüber, dass das Prozessende nicht so war wie gewünscht», sagte Stadtsprecher Carsten Sauer. Der Oberbürgermeister verpasste die von ihm initiierte Schweigeminute aufgrund einer Autopanne wegen der Minusgrade, sagte Sauer. Eine Initiative zum Gedenken an Jalloh hatte für den Nachmittag eine Demonstration angekündigt.

Die Internationale Liga für Menschenrechte schloss sich zum Todestag Forderungen nach einer unabhängigen Expertenkommission an, die die Umstände des Todes untersuchen soll. Die migrationspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag hatte am Dienstag die Einrichtung eines solchen Gremiums gefordert, das Fälle von Polizeiübergriffen untersuchen und aufklären soll. «Das muss die Lehre aus dem zur Farce verkommenen Ermittlungsverfahren im Fall Jalloh sein», sagte die Abgeordnete Sevim Dagdelen. In vielen europäischen Ländern gebe es solche Gremien bereits.

Archiv: Ein Urteil und seine Folgen
Fotogalerie: Jalloh-Prozess beendet

http://www.naumburger-tageblatt.de/ntb/ContentServer?pagename=
ntb/page&atype=ksArtikel&aid=1231309687576&openMenu=1013016724285
&calledPageId=1013016724285&listid=

Menschenrechtler fordern Aufklärung im Todesfall Oury Jalloh

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Fotos: Gedenken an Oury Jalloh, Dessau 7.1.09

Fotos Links:

Thomas Kriska
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Look at Fotos: umbruch-bildarchiv

Einen Monat nach dem fragwürdigen Freispruch zweier Polizisten im Todesfall Oury Jalloh erinnerten rund 200 Menschen in Dessau erneut daran, das die Todesumstände des damals 21jährigen Flüchtlings aus Sierra Leone nach wie vor ungeklärt sind. Mit einer Demonstration - Video zur Polizeiwache gedachten sie Oury Jalloh, Laye Konde und anderer Opfer rassistischer Polizeigewalt und forderten die Einsetzung einer unabhängigen Kommission.
Am 7. Januar 2005 war Oury Jalloh, gefesselt an Händen und Füßen, in einer Zelle der Dessauer Polizeiwache verbrannt. Es dauerte zwei Jahre, bis ein Prozeß gegen zwei Beamteg. "Körperverletzung mit Todesfolge" eröffnet wurde. Nach fast 60 Verhandlungstagen räumte der Vorsitzende Richter Steinhoff in seiner Urteilsbegründung ein, daß die Verhandlung "trotz aller Bemühungen schlicht und ergreifend gescheitert" sei und sprach die Beamten frei. Angesichts des Schweigens, der Lügen und Vertuschungen der befragten Polizeizeugen habe das Gericht keine Chance gehabt, den Fall aufzuklären. (siehe auch Fotobericht und Linkliste vom 8.12.08 umbruch-bildarchiv
Video Tribute to Oury Jalloh.
Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh Initiative in Gedenken an Oury Jalloh bedankte sich bei allen Anwesenden für ihre Unterstützung und Ausdauer. Das trotz der Kälte und an einem normalen Arbeitstag soviele Menschen nach Dessau gekommen sind, zeigt, dass nicht nur die Initiative bereit ist weiterzukämpfen, damit die Wahrheit doch noch ans Licht kommt.

Initiative in Gedenken an Oury Jalloh ruft auf zur Bundesweiten Demonstration:
Am 2. August 2008 in Dessau!
Treffpunkt: 13 Uhr - Hbf Dessau

- Mobilisierungsvideo mit Mumia Abu Jamal Das VIDEO kann entweder hier http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/020808oury_jalloh.html
Teil des Textes stammt von Mumia Abu Jamal
http://www.prisonradio.org/MumiaCell5.htm
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youtube : oder hier:
http://www.youtube.com/watch?v=Rj01-uuA008

angeschaut werden.

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