Elf Jahre nach dem Feuertod Oury Jalloh in einer Polizeizelle in Dessau gerät die offizielle Selbstmordhypothese der Justiz immer mehr in die Kritik. Auf einer Pressekonferenz der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh am 27. Oktober stellten die Forensiker Iain Peck, Emma Wilson, Alfredo Walker und der Toxikologe Michael Scott-Ham neue Gutachten vor.
“It is like a prison here,” said Moner Al Kadri, a refugee from Syria who gained internet fame when pictures of him with his kitten he brought across the Mediterranean on a life raft were posted on Facebook.
Um geflohenen Rom_nja schneller loswerden zu können, hat der deutsche Staat einige Länder kurzerhand zu „sicheren Drittstaaten“ erklärt.
Am Beispiel von Radmila Anić, die aus Serbien geflüchtet ist, und deren Asylantrag trotz belegbarer Gründe abgelehnt wurde, verdeutlicht die Ausstellung in der Offenen Arbeit Erfurt die Entschlossenheit, gegen Abschiebung zu kämpfen. Die Ausstellungen wurde erstellt von Unterstützer_innen von Radmila Anić
Neue Gutachten stützen Mord-Hypothese - Wurde Oury Jalloh ermordet in Polizeigewahrsam?
Die Zweifel an der Selbstmordthese der Polizei werden im Fall Oury Jalloh zunehmend größer. Wie aktuelle Gutachten zeigen, ist Fremdbeteiligung wahrscheinlicher als Selbstmord.
Declaration: Erklärung der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh – zur Pressekonferenz:
Pressemitteilung (Deutsch) and Press Information (English)
Declaration of Independent Investigation Experts
Gutachten (engl.):
Addendum Iain Peck
Report Iain Peck
Report Alfredo Walker
Report Mike Scott – Ham
Press conference about investigations on the death of Oury Jalloh with from left to right: Thomas Ndindah, Iain Peck, Emma Wilson, Alfredo E. Walker and Michael Scott-Ham.