Felix Otto, Flüchtling aus Kamerun, musste wegen des rassistischen Sondergesetzes der Residenzplicht für 8 Monate ins Gefängnis! (siehe unten)
Dieser Fall zeigt: Es reicht!
Seit Jahren kämpft The VOICE und Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen gegen dieses rassistische Apartheid-Gesetz. Es muss endlich weg.
Am letzten Montag wurde unser Freund und Flüchtlingsaktivist aus Remscheid Abdul-Razak Al Choli verhaftet, als er beim Sozialamt einen Krankenschein beantragte. Er ist jetzt in Büren. Obwohl er an Diabetes erkrankt ist, wurde ihm sein eigenes Insulin entzogen, so dass er seit zwei Tagen kein Insulin erhält. Wir vermuten, dass er am 2. Juni von Frankfurter Flughafen mit der Syrian Air nach Damaskus abgeschoben werden soll.
Abdul-Razak Al-Choli hatte in Remscheid acht Jahre lang als Koch gearbeitet. Im Jahr 2005 jedoch entzog ihm die Remscheider Ausländerbehörde plötzlich die Arbeitserlaubnis.
Beteiligen Sie sich an unseren Protestaktionen:
gegen die Verhaftung und die Verfolgung von kurdischen Politikern in Syrien gegen die Unterdruckung des kurdischen Volkes in Syrien
Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Nigerianische Menschenrechtler protestieren gegen Shell
Diese Woche beginnt in New York ein Prozess gegen Royal Dutch Shell. Dabei soll die Mitverantwortung des Ölkonzerns am Tod des nigerianischen Menschenrechtlers Ken-Saro-Wiwa geprüft werden.
Demonstration gegen Residenzpflicht
Dienstag, 26. Mai 2009
"Anschließend ging es weiter nach Merseburg zur Ausländerbehörde. Auslöser der Proteste ist die Verhaftung des kamerunischen Asylbewerbers Felix Otto".
Etwa 100 Demonstranten forderten heute in Halle die Abschaffung der Residenzpflicht für Flüchtlinge.
„Mörderische Abschottungspolitik“ der EU?
Schäuble entgegnet Vorwürfen auf dem Kirchentag / Diskussion über in
Seenot geratene Flüchtlinge aus Afrika
frs. BREMEN, 24. Mai. Auf die Bilder von verhüllten Leichen am
Mittelmeer spielten die schwarzen Müllsäcke an, mit denen
Demonstranten die Teilnehmer empfingen, die zur Podiumsdiskussion „SOS
– Menschen in (See-)Not“ gekommen waren. Sie stießen sich vor allem
daran, dass auch ein Vertreter der „Europäischen Agentur für operative
25.05.2009 / Inland / Seite 4Inhalt
Bewegungsfreiheit eingeschränkt
Acht Monate Knast für Verstoß gegen »Residenzpflicht«. Flüchtlingsorganisation plant Proteste